Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Willkommen bei der Theatergruppe Hunteburg. Bereits seit dem Jahre 1948 sind wir auf der Bühne aktiv und freuen uns immer wieder unsere Zuschauer zu begeistern und den Anwesenden ein paar schöne Stunden zu bereiten.

Wir wünschen Euch viel Spass auf unserer Homepage und freuen uns über einen Eintrag in unser Gästebuch.

 

Eure Theatergruppe Hunteburg

Turbulent, spritzig und amüsant

 

"Amnesie für Fortgeschrittene" - Theaterguppe Hunteburg feiert Premiere in der WBS

 

Die Theatergruppe Hunteburg konnte in diesem Jahr die Premiere des Schwanks „Amnesie für Fortgeschrittene“ in der Aula der Wilhelm-Busch-Schule präsentieren. Die Laienschauspieler begeisterten das Publikum mit Wortwitz, Gestik und viel Situationskomik.

Premierenstimmung lag in der Aula der Wilhelm-Busch-Schule (WBS) Hunteburg in der Luft. Dorthin hat die Theatergruppe Hunteburg in diesem Jahr ihre Aufführung des Schwanks „Amnesie für Fortgeschrittene“ von Karl-Heinz Alfred Hahn verlegt, nachdem der Knostmann`sche Saal zurzeit nicht zur Verfügung steht.

Und obwohl Spielort und auch Termin verlegt wurden: „Die vier Aufführungen waren im Nu ausverkauft“, freut sich Kerstin Johann-Krone, die für die Platzreservierungen zuständig ist, immer noch.

 

Rund 170 Augenpaare blickten gebannt auf den roten Vorhang. Doch bevor der sich öffnete, hieß Olaf Wustrack im Namen der Theatergruppe die Besucher willkommen.

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Sein erster großer Dank galt der Gemeinde Bohmte, „weil sie es uns ermöglicht hat, diese Räumlichkeiten zu nutzen“, so Wustrack. Weiter dankte er Hausmeister Michael Ellermann sowie dem WBS-Schulförderverein, der das Catering übernahm.

 

Sodann genossen die Besucher einen unterhaltsamen und kurzweilgen Abend. Garant dafür waren die Feierabendmimen der Theatergruppe Hunteburg. Die bestach nicht nur durch exzellente Darsteller – Regisseurin Marion Joachimmeyer hatte ein gutes „Händchen“ bei der Verteilung der Rollen bewiesen, sondern ihre Spielfreude übertrug sich auch auf das Publikum, sodass Lachsalven und spontaner Szenenapplaus keine Seltenheit waren.

Auf der Bühne sahen die Zuschauer ein Zwei-Bett-Zimmer in der Unfallklinik Bruchfeld. Im linken Bett Ignaz Besenbinder (Mirko Bubel), im rechten Alfred Heinze (Frank Mosel), der nach einem Schlag auf den Kopf an einer seltenen Form von Gedächtnisschwund leidet.

 

Jedes Mal wenn er einschläft, erwacht er als irgendeine Person aus der Geschichte, aus dem Fernsehen oder aus der Politik und erinnert sich an nichts aus seinem wirklichen Leben. Und er schläft sehr oft ein.

Zum Leidwesen seiner Verlobten Ulla Schmidtke (Julia Kröger), seines Zimmernachbarn Kurt Klopfer (Manfred Bubel) sowie des Klinikpersonals, allen voran Chefärztin Dr. Mechthild Wusler (Verena Wessel) mit Oberschwester Hiltrud (Karine Lachmann) und Schwester Veronika (Kerstin Schubert).

 

So meinte Heinze, er sei Albert Einstein, Romeo – hier ist Schwester Hiltrud seine Julia – Feldherr Wallenstein, der seine Mannen „rüsten“ will oder gar Dieter Bohlen. Als Bohlen fragte er ziemlich dreist die Schwestern: „Wollt ihr jetzt vorsingen oder wollt ihr mit mir ins Bett?“

Das Chaos war jedenfalls schon im ersten Akt perfekt, sodass ein Besucher spontan sagte: „Hoffentlich muss man da nicht zur Behandlung.“

„Wie sich die weiteren Entwicklungen zuspitzen“, verkündete Olaf Wustrack zum Auftakt des zweiten Aktes. Denn inzwischen war klar, dass ein Dieb sein Unwesen in der Klinik treibt.

 

Da hat auch der hinzugezogene Inspektor Kojambel (Ansgar Trentmann) seine diversen Probleme, mit den schillernden, immer wieder wechselnden Persönlichkeiten des Alfred Heinze zurechtzukommen.

Es wurden sogar Wetten abgeschlossen, als was Heinze wohl als Nächstes erwacht. Frank Mosel brillierte in diesen verschiedenen Rollen geradezu: Ob als Alt-Bundespräsident Walter Scheel, Benjamin Blümchen, der einen Rüsselstand machen möchte, oder als Udo Lindenberg, der für wahre Beifallsstürme sorgte.

 

Im dritten Akt eskalierte das Ganze nicht nur, sondern es wird auch spannend. Eine verschworene Gemeinschaft aus Patienten und Krankenschwester versuchte mit Hilfe des ahnungslosen Alfreds, der nun Winnetou ist, dem Täter eine Falle zu stellen. Das war allerdings nicht ganz so einfach, wie man es sich eigentlich gedacht hatte…

Das Stück bestach nicht nur mit viel Situationskomik, sondern auch durch pointierte Ironie; war turbulent, spritzig und amüsant.  Dazu begeisterten die Laienschauspieler in Gestik, Mimik, Wortwitz vor einem vollen Haus.

 

Nicht selten reizten sie schon beim bloßen Anblick ihrer Mienen die Lachmuskeln, die somit ein besonderes Training bekamen. Eine großartige schauspielerische Leistung des Ensembles rundet den Schwank ab, der unterhaltsam vom ersten bis zum letzten Vorhang blieb.

 

Quelle: Wittlager Kreisblatt vom 02.April 2016

Wozu ein Irrtum führen kann...

Theaterpremiere „Opa, es reicht“ der Hunteburger Laienspieler

 

 „Opa, langsam find ich das nicht mehr witzig, Opa, es reicht!“ Enkeltochter Sylvi, gerade von ihrem Italientrip zurück, ahnt ja noch nicht, was Opa Karl im Schilde führt. Er wohnt vorübergehend im Holzschuppen, wovon nur Oma Lena wusste, aber sie wurde nicht ernst genommen, war sie doch ein wenig tüdelig. Selbst Bauer Paul und Bäuerin Magda, Sohn und Schwiegertochter der beiden, wähnten Opa schwer verletzt im Krankenhaus.

 

Die Theatergruppe Hunteburg spielte im Gasthaus Knostmann den Dreiakter „Opa, es reicht“ von Bernd Gombold. Früh hatte sich der Saal gefüllt. Die erwartungsvollen Gäste hörten den Gong. Olaf Wustrack übernahm die Begrüßung. Unter den Besuchern befand sich die Theatergruppe Hüsede mit ihrem Leiter Mike Eickhof, die in Kürze selbst Premiere hat. Der rote Vorhang öffnete sich.

 

Zwei Dialoge standen zunächst im Mittelpunkt. Die strickende Oma und Opa unterhielten sich über ihre Pläne, über Socken und Schal, über das Handy und das Motorrad. Auf der anderen Seite Sohn und Schwiegertochter, wobei Letztere vor Geiz nur so strotzte. Dann nahm das Geschehen seinen Lauf. Es rumpelte. Waren das Einbrecher? Opa wollte mit dem Motorrad hinterher. Dann passierte ein Unfall, und Paul kam mit der Nachricht, dass der Opa ins Krankenhaus gekommen sei und auf der Intensivstation liege. Dass es sich um eine Verwechslung handelte, kam erst zum guten Schluss heraus. Nur Oma wusste Bescheid und versorgte Opa mit Essen. Sie hatte zwischenzeitlich Besuch erhalten. Versicherungs- und Staubsaugervertreter Friedhelm wollte ihr etwas aufschwatzen. Doch sie ließ sich nicht überrumpeln. Dann durfte er ihr die Strickwolle halten. Ein edles Getränk sorgte dafür, dass er völlig durcheinandergeriet.

 

Dann kamen auch noch die Unfallgeschädigten, Lore und Heinz aus der Stadt, herein. Sie wollten Verpflegung und Logis, da sie mit ihrem Campingwagen ja nicht weiterfahren konnten. Bäuerin Magda überzeugte als ausdauernde Nörglerin: „Was braucht der Opa auch ein Motorrad?“ „Die aus der Stadt haben Geld“, „Die Versicherung soll zahlen“ – Opa hörte alles mit. Zwischenzeitlich hatte Sylvi Opa anvertraut, dass sie ein Kind erwarte. Oma verstand alles falsch. Sylvis Mutter hatte der Polizei am Telefon die angeblich gestohlenen Wertgegenstände und deren Preise aufgezählt. Und als die Bäuerin ihrem Mann auch noch beibiegen wollte, dass die Oma in die kleine Kammer einquartiert werden sollte, um so die Wohnung der Großeltern vermieten zu könnten, kam auch noch Thomas als heimlicher Freund von Sylvi ins Spiel.

 

Die Gäste aus der Stadt hatten es sich derweil auf ihren Liegestühlen gemütlich gemacht, was Opa animierte, sie mit Gänsefedern zu „schmücken“. Es ging hoch her auf der Bühne. Sogar in der Nacht wurde getanzt. Sylvi und Thomas und auch Oma und der Vertreter legten eine fesche Sole aufs Parkett. Dann erschien auch noch Opa in tiefer Nacht als Geist und brachte Magda und Paul vollends durcheinander.

 

Am nächsten Tag klärte sich alles auf. Opa erschien quietschvergnügt, aber durchaus nachdenklich und klärte alles auf. Der Verunglückte war der Einbrecher, der sein Motorrad geklaut hatte und damit verunglückt war. Opa Karl hatte die Gunst der Stunde genutzt, um aus einem Versteck den Ausführungen zu Hause zu lauschen. Er machte deutlich, dass die ältere Generation Anspruch auf vernünftige Behandlung hat. Das Publikum belohnte alle Akteure – auch schon zwischendurch – mit anhaltendem Applaus.

 

Die Darsteller:

 

Enkeltochter Sylvi (Verena Wessel), Opa Karl (Manfred Bubel), Oma Lena (Kerstin Schubert) Bauer Paul (Frank Mosel), Bäuerin Magda (Ellen Jesse), Versicherungs- und Staubsaugervertreter Friedhelm (Mirko Bubel), Lore und Heinz aus der Stadt (Karin Lachmann und Ansgar Trentmann) sowie Thomas als Sylvis heimlicher Freund (Stefan Trentmann). Zum Team der Hunterburger Laienspieler gehören außerdem Annette Bubel und Gabi Trentmann, die als Souffleusen den Akteuren auf der Bühne eine gewisse Sicherheit geben. Der Friseursalon Kuckuk-Wustrack hatte für die Maske gesorgt, und als Letzte trat Marion Joachimmeyer vor den Vorhang. Sie hatte die Regie des Ganzen. Alle wurden mit riesigem Beifall belohnt. Dank galt darüber hinaus denen, die das Bühnenbild gekonnt erstellt hatten.

 

Quelle: Wittlager Kreisblatt vom 27.01.2015

Eine heitere Lektion für Angler und Jäger

Premiere für Lustspiel der Theatergruppe Hunteburg

 

Alle Achtung. Die Theatergruppe Hunteburg setzte am Samstagnachmittag im Saal des Gasthauses Knostmann erfolgreich das Lustspiel in drei Akten „Petri Heil und Waidmanns Dank“, ein Lustspiel von Bernd Gombold, in Szene. Und nicht nur das: Auch zwei neue Mitglieder des Ensembles bestanden die Feuertaufe.

 

Erstmalig bietet die Theatergruppe Hunteburg dem verehrten Publikum in diesem Jahr neben der Premiere vier weitere Aufführungen an. Die Vorstellung am Samstag war nahezu ausverkauft. Laienspielfreunde kamen auch aus den umliegenden Orten wie Damme, Bohmte, Ostercappeln und Bad Essen.

 

Der Saal in Meyerhöfen war jedenfalls wieder mit vielen erwartungsvollen Menschen aller Altersklassen gefüllt. Auch in diesem Jahr stellten sich die heimischen Künstler der Herausforderung. Das einstudierte Stück forderte die ganzen schauspielerischen Fähigkeiten der Akteure. Der verdiente Lohn: Die Zuschauer waren immer wieder verblüfft und spendeten wiederholt Beifall auf offener Szene. Es waren auch zwei neue Mitwirkende dabei, nämlich Verena Wessel und Mirko Bubel. Die doppelte Premiere absolvierten die beiden mit Bravour.

 

Eingestimmt auf den gemeinsamen Theaternachmittag wurde das Publikum von Olaf Wustrack, der das Publikum mit gereimten Versen willkommen hieß. Doch dann erklang der gewohnte, schon etwas eigenartige, Gong, der jedes Mal die Zuschauer zusammenzucken lässt. Nach dem dritten Gong öffnete sich der Vorhang, und zum Vorschein kam eine toll  herausgeputzte Bühnenkulisse, das Wohnzimmer von Rudi, einem leidenschaftlichen Angler, in dem sich die ganze Handlung abspielte.

 

Rudi lebt dort mit seiner Ehefrau Gerda, mit der er schon 28 Jahre verheiratet ist. Mit im Haushalt wohnt auch der ledige Bruder Hermann, der als passionierter Jäger zum Unterhalt der Familie beiträgt. Beide bereiten der Hausfrau mit ihrer nicht zu überbietenden Unordnung viel Arbeit und Mühe. Nach ihrer Heimkehr von der Jagd oder vom Angeln werfen sie ihre Beute der Hausfrau auf den Tisch und erwarten von ihr dann schnell ein leckeres Essen. So auch am Muttertag, der gleichzeitig der 28.  Hochzeitstag ist.

 

Da hatte die Hausfrau etwas anderes erwartet – eventuell einen schönen Blumenstrauß oder gar eine Einladung zu einem gemeinsamen Essen. Dann kommt Tochter Tina, die der Mutter berichtet, dass sie ihr Studium abgebrochen hat und in einer WG mit ihrem Freund Harald (Mirko Bubel )  zusammenwohnt. Zudem erscheint Sohn Simon (Stefan Wessel). Beide haben ganz  selbstverständlich ihre schmutzige Wäsche mitgebracht, damit „Mutti“ sie wie immer wäscht. Zum Muttertag schenkten sie ihr in Ermangelung eines Blumenstraußes einen Schnellkochtopf, damit sie noch schneller ein Essen zaubern konnte. Nun war das Maß voll. Die Hausfrau packte ihren Koffer und verließ wütend die Wohnung.

 

Nach einigen Tagen herrscht dort ein großes Durcheinander. Während die Brüder Rudi und Hermann nach einem Abenteuer mit zwei rassigen Italienerinnen suchen, räumt Tochter Tina mit ihrem Freund Harald das ganze Wohnzimmer in eine alternative Bude um. Dort wiederum gefällt es Rosalinde, der Mutter von Gerda, recht gut. Sie versuchte sich sogar am Rauchen von „Gras“ .


Auf dem Höhepunkt des Durcheinanders erscheinen auch noch die beiden Italienerinnen auf der Bildfläche, die die beiden Brüder mit „Amore“ überfallen. Sie entpuppen sich aber später als Ehefrau Gerda und deren Freundin Susi, die sich den ganzen Spaß ausgedacht hatte und den beiden Brüdern eine Lektion erteilten wollen. Das Publikum war wieder einmal total begeistert und spendete bereitwillig  anerkennenden Beifall.

 

Die Regie lag auch in diesem Jahr in den bewährten Händen von Marion Joachimmeyer. Als Souffleusen wirkten Annette Bubel und Gabi Trentmann mit, verantwortlich für die Maske waren Bärbel und Olaf Wustrack, für Ton und Technik Olaf Wustrack.

 

Die Darsteller:

 

Wenn es mit der Theatergruppe Hunteburg „Bühne frei“ für das Lustspiel „Petri Heil und Waidmanns Dank“ heißt, sind folgende Akteure im Einsatz:


Frank Mosel (Rudi, leidenschaftlicher Angler), Kerstin Schubert (Gerda, seine Frau), Verena Wessel (Tina, die Tochter), Stefan Wessel (Simon, der Sohn), Manfred Bubel (Hermann, Rudis Bruder), Julia Kröger (Susi, Gerda Freundin), Karine
Lachmann (Rosalinde, Gerdas Mutter) und Mirko Bubel (Harald, Tinas Freund)

 

Quelle: Wittlager Kreisblatt vom 27.01.2014

TOHUWABOHU - Wenn das Büro zum Tollhaus wird . . .

Die Premierenvorstellung im Saal Knostmann war nahezu ausverkauft.

 

Obwohl das Wetter an diesem Nachmittag nicht eben einladend war, konnte der Besuch der Theatervorstellung an diesem Tag für viele Laienspielfreunde, die zum Teil auch aus den umliegenden Gemeinden wie Damme, Bohmte, Ostercappeln und Bad Essen gekommen waren, zu einem Erlebnis werden. Das „Tohuwabohu“ ist eben ein Pflichttermin.


Auch in diesem Jahr wurde wieder die schon bewährte Platzreservierung durchgeführt. Von dieser Möglichkeit der Platzreservierung hatten zahlreiche Theaterbesucher Gebrauch gemacht. „Trotzdem werden auch zu den nächsten Vorstellungen Eintrittskarten an der Kasse erhältlich sein“, so die Organisatoren
im Gespräch mit unserer Zeitung. Der Saal Knostmann in Meyerhöfen war zu Beginn einmal mehr mit vielen erwartungsvollen Menschen aller Altersklassen gefüllt.

 

Der Laienspielgruppe ist es in all den vergangenen Jahren stets gelungen, spannende und unterhaltsame Theaterstücke einzustudieren. 2013 war für die heimischen „Künstler“ eine echte Herausforderung. Das einstudierte Stück forderte nämlich schon die ganzen schauspielerischen Fähigkeiten der Spielerinnen und Spieler. Die Zuschauer waren angesichts der Leistungen der Akteure auf der Bühne begeistert. Sie spendeten wiederholt Beifall auf offener Szene.

 

Eingestimmt auf den gemeinsamen Theaternachmittag wurde das Publikum von Olaf Wustrack, der das Publikum mit gereimten Versen willkommen hieß und allen einen frohen und unterhaltsamen Nachmittag wünschte. Ihm galt dann auch der erste Beifall der Veranstaltung.


Dann erklang der schon etwas eigenartige Klang des Gongs, der jedes Mal die Zuschauer zusammenzucken lässt . . . Nach dem dritten Gong öffnete sich der Vorhang, und zum Vorschein kam eine toll dekorierte und herausgeputzte Bühnenkulisse. Beginn einer Affäre?

 

Bei „Tohuwabohu“ ist es das Büro des Unternehmers Thomas Pranger, in welchem sich die Handlung abspielt. Pranger wartet dort ungeduldig und sehr erwartungsvoll auf die Vertreterin für Möbelstoffe, Lea Hardt, die er auf der Möbelmesse kennengelernt hatte. Pranger macht sich nun natürlich Hoffnungen, dass mehr daraus wird und eine Affäre beginnen könnte. Ehefrau Gunda kommt das ganze Verhalten ihres Ehemannes schon etwas merkwürdig vor. Sie aber will sich unbedingt ein neues Kleid kaufen, welches natürlich ihrem Ehemann zu teuer ist , da zurzeit Ebbe in der Kasse  vorherrscht.Endlich kommt die mit großen Hoffnungen erwartete Vertreterin Lea Hardt und will ihre mitgebrachten Muster zeigen. Unternehmer Pranger hat jedoch etwas ganz anderes im Sinn. Vor lauter Aufregung verschüttet er zunächst den Champagner, den er ihr schon in weiser Voraussicht gekühlt anbieten wollte.


Dann kommt auch noch seine Ehefrau Gundi Pranger mit dem neuen Kleid und berichtet, dass sie sein Auto bei der Einfahrt in die Garage demoliert hat. Herbert Knurr, der schon immer für die Bestellungen von Möbelstoffen in der Firma verantwortlich war und auch hier wieder aktiv werden will, platzt zudem herein. Kein Wunder, dass Thomas Pranger wegen der vielen Störungen in seinem
Büro jetzt total ausrastet. Name ist Programm Zu allem Überfluss kommt ständig, und zwar immer dann, wenn Thomas Pranger sich seiner Verehrten nähern will, die Sekretärin Doris Störer herein und bringt so ihren Chef zur Verzweiflung. Da ist der Namen Störer natürlich Programm.

 

Nach all den turbulenten Szenen betritt dann auch die Tochter des Hauses – Rachel Pranger – die Szene. Sie will ihrem Vater  ihren neuen Bekannten vorstellen. Ein Mann, mit dem sie sich verloben möchte. Rachel bittet ihren Vater, ihren Freund Gerd Maske freundlich zu empfangen. Dieser Wunsch der Tochter aber geht so gar nicht in Erfüllung. Auf der Coach geparkt Obendrei betritt ein weiterer Mann das Büro. Thomas Pranger glaubte, es ist der Bekannte seiner Ehefrau Gundi. Als Pranger sehr schwungvoll die Tür öffnet, schlägt sie selbige dem Mann an den Kopf , der bewusstlos zusammenbricht. Der Verletzte wird auf eine Couch gelegt. Und noch eine Person betritt das Zimmer...


Das Büro ist längst ein echtes Tollhaus. Es herrscht ein totales Tohuwabohu  wie
man/frau so sagt. Ob es nun so kommt, wie es eigentlich auch kommen sollte
und die Paare zusammenfinden, das ist hier die Frage, die man beim Besuch der
Aufführungen erfahren kann. Übrigens: Tohuwabohu ist ein Wort aus dem  Hebräischen und beschreibt die größtmögliche Unordnung, die der ordnenden Hand eines Gottes bedarf.

 

An der Aufführung wirkten folgende Akteure auf der Bühne mit: Den Unternehmer Thomas Pranger spielt Frank Mosel. Gundi Pranger, seine Ehefrau, wird von Kerstin Schubert verkörpert. Die Tochter der Prangers – Rachel – spielt Jessica Baumann.
Thomas hat eine Geliebte, nämlich Lea Hardt. Diese wird dargestellt von Julia Kröger.

 

Dann gibt es noch Doris Störer, die Sekretärin des Unternehmers. Karine
Lachmann spielt diese. Auf der Bühne in Aktion ist außerdem Herbert Knurr, „Mädchen für alles“ in der Geschichte. Manfred Bubel schlüpft bei den Theateraufführungen in diese Rolle. Gerd Maske heißt der Freund von Rachel Pranger. Stefan Wessel stellt diesen Freud dar. Und schließlich gibt es in der Geschichte noch Gundis Bekannten Frank Haberer.

 

Ansgar Trentmann ist auf der Bühne als Frank Haberer im Einsatz. Die Regie lag auch in diesem Jahr wieder in den bewährten Händen von Marion Joachimmeyer, als Souffleusen wirkten Annette Bubel und Gabi Trentmann, verantwortlich für die Masken waren Bärbel und Olaf Wustrack, für Ton und Technik ebenfalls Olaf Wustrack. Die Bewirtung der Gäste im Saal Knostmann hatte die Theatergruppe Hunteburg selbst übernommen.

 

Quelle: Wittlager Kreisblatt vom 23. Januar 2013

„Schäferstündchen“ mit Faust und Frieda

 

Eine verwirrende Beziehungskiste setzte die Theatergruppe Hunteburg in Szene und begeisterte dabei das Publikum.


Der Theatergruppe Hunteburg gelang es auch in diesem Jahr wieder einmal, ihr treues Publikum während der Premiere der Theatervorstellung „Das gestörte Schäferstündchen“, einer Komödie in drei Akten von Walter G. Paus, zu begeistern.


Zwar präsentierte sich das Wetter an diesem Sonntagnachmittag nicht gerade einladend, doch die Vorstellung war nahezu ausverkauft. Viele Laienspielfreunde kamen zum Teil auch aus den umliegenden Gemeinden wie Damme, Bohmte, Ostercappeln und Bad Essen angereist. Für sie war das Theaterstück eine echt lohnende Abwechslung. Auch in diesem Jahr wurde wieder die bewährte Platzreservierung angeboten, von dieser Möglichkeit der Platzreservierung hatten zahlreiche Theaterbesucher Gebrauch gemacht. Trotzdem werden auch zu den nächsten Vorstellungen Eintrittskarten an der Kasse erhältlich sein.
Der Saal des Gasthauses Knostmann in Meyerhöfen war am Sonntagnachmittag mit vielen erwartungsvollen Besuchern aller Altersklassen gefüllt. Der Laienspielgruppe ist es in den vergangenen Jahren immer wieder gelungen, spannende und unterhaltsame Theaterstücke einzustudieren.

 

Auch in diesem Jahr war es für die heimischen Schauspieler eine echte Herausforderung. Das einstudierte Stück forderte die Fähigkeiten der Mimen. Was wiederum bei den Zuschauern gut ankam. Sie waren von den schauspielerischen Leistungen begeistert und spendeten wiederholt Beifall. Und der ist ja bekanntlich das Brot des Künstlers. Eingestimmt auf den gemeinsamen Theaternachmittag wurde das Publikum von Olaf Wustrack. Mit gereimten Versen hieß er alle Anwesenden willkommen. Der Klang des Gongs signalisierte den Zuschauern den Beginn des Theaterstücks. Nach dem dritten Gong öffnete sich der Vorhang, und zum Vorschein kam eine herausgeputzte Bühnenkulisse, das Wohn-/ Schlafzimmer von Sabine Bickel, in dem sich die ganze Handlung abspielte.


Benno Hubwedel, schon im fortgeschrittenen Alter, glaubt es endlich geschafft zu haben, Sabine Bickel (Kerstin Schubert), die gerade halb so alt ist wie er, für sich zu gewinnen zu können. Nach monatelangem Werben hat sie endlich zugesagt, mit ihm eine Nacht verbringen zu wollen.


Die Umworbene verlangt aber von ihrem Verehrer, über die Schwelle des Hauses getragen zu werden. Nach mehrfachem Versuch gelingt es ihm dann endlich, die Verehrte in das Wohnzimmer zu tragen und auf dem Sofa abzulegen.


Schon wenig später nimmt das Unheil seinen Lauf. Denn da ist noch Sabines Ex-Freund Peter Hardt (Stefan Wessel), der mit allen, zum Teil auch drastischen Mitteln versucht, seiner Ex-Freundin die Idee mit dem älteren Liebhaber auszureden. Auch die Nachbarin Frieda Puschel (Karina Lachmann) mischt sich in das Techtelmechtel mit ein und sorgt dabei für allerlei Trubel und Aufsehen.
Selbst Sabines Vater Horst Bickel (Manfred Bubel) hat letztendlich keinen Überblick mehr über die verzwickten Verhältnisse zwischen den Verehrern von Sabine. Dabei will seine Tochter endlich einen Mann haben, denn ihre biologische Uhr tickt unaufhörlich.


Da taucht dann auch noch Lore Faust (Julia Kröger), die Exfreundin von Benno Hubwedel, auf, eine Karatekämpferin, die mit ihrem Freund reinen Tisch machen will und von ihren Kampfkünsten auch Gebrauch macht. Benno Hubwedel wird alles zu viel. Er flüchtet und sucht Schutz bei der Nachbarin Frieda, die sich wiederum in ihn verliebt. Auch Horst Bickel (Manfred Bubel) erkennt in Lore Faust (Julia Kröger) plötzlich seine ehemalige Freundin wieder und frischt seine alten Beziehungen erneut auf.


Und so kam es, wie es kommen muss: die Paare finden zusammen, und der Friede ist gesichert. Sabine Bickel bekommt ihren Peter Hardt, Horst Bickel seine Lore Faust und Frieda Puschel den Benno Hubwedel, der sich eigentlich die ganze Angelegenheit etwas anders vorgestellt hatte.


Das Publikum war begeistert und spendete Beifall. Die Regie lag auch in diesem Jahr in den Händen von Marion Joachimmeyer. Als Souffleusen wirkten Annette Bubel und Gabi Trentmann, verantwortlich für die Masken waren Bärbel und Olaf Wustrack. Für Ton und Technik war ebenfalls Olaf Wustrack zuständig.


Das gelungene Bühnenbild wurde von Ernst Storck und Manfred Bubel gestaltet. Die Bewirtung der Gäste hatte die Theatergruppe Hunteburg übernommen.


Quelle: Wittlager Kreisblatt vom 24.Januar 2012

Anschrift:

Theatergruppe Hunteburg e.V.
Auf dem Ellerkamp 9
49163 Hunteburg

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Unsere Aufführungen 2016

30. März 2016 - 19:30 Uhr (Mittwoch) AUSVERKAUFT !!!


01. April 2016 - 19:30 Uhr (Freitag) AUSVERKAUFT !!!

 

02. April 2016 - 19:00 Uhr (Samstag) AUSVERKAUFT !!!


03. April 2016 - 15:00 Uhr (Sonntag) AUSVERKAUFT !!!

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